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Mehrere Regentonnen verbinden: So baust du deinen eigenen Großspeicher 🛢️
Wer einmal erlebt hat, wie schnell eine einzelne Regentonne in trockenen Sommern leer wird, versteht schnell: Mehr Wasserspeicher bedeutet mehr Freiheit im Garten. Zum Glück muss man dafür nicht gleich zu einem großen IBC-Container greifen. Mit ein paar Handgriffen lassen sich mehrere Regentonnen zu einem einzigen, großen Regenspeicher verbinden – elegant, flexibel und perfekt geeignet, um monatelang Regenwasser zu sammeln.
Der große Vorteil: Du entscheidest selbst, wie viel Speichervolumen du brauchst – 500 Liter, 1.000 Liter oder sogar deutlich mehr. Hier erfährst du, wie du Schritt für Schritt dein eigenes Regenwassersystem aufbaust.
1️⃣ Warum mehrere Regentonnen verbinden? – Die Vorteile auf einen Blick ✅
Das Verbinden mehrerer Tonnen ist oft die beste Lösung, weil es:
- platzsparend ist (Tonnen können entlang einer Hauswand stehen),
- flexibel erweiterbar ist,
- optisch harmonischer wirkt als ein großer Behälter,
- leichter zu transportieren ist als große Tanks
- und deutlich mehr Speichervolumen bietet.
Außerdem kannst du die Tonnen so platzieren, dass sie perfekt zum Garten passen – statt einen einzigen klobigen Behälter integrieren zu müssen.
2️⃣ Die richtige Position: Alle Tonnen auf gleicher Höhe 🔑
Für ein funktionierendes System sollten alle miteinander verbundenen Regentonnen:
- nebeneinander stehen,
- auf einem stabilen, gleich hohen Untergrund platziert sein
- und sich auf ungefähr gleicher Höhe befinden.
Nur so kann das Wasser gleichmäßig zwischen den Tonnen hin- und herlaufen. Unebenheiten lassen sich mit Pflastersteinen oder Terrassenpads leicht ausgleichen.
3️⃣ So funktioniert die Verbindung – einfach erklärt ⭐
Das Verbindungsprinzip ist überraschend simpel: Wasser sucht sich immer das gleiche Niveau.
Sind die Tonnen miteinander verbunden, füllen sie sich automatisch gleichmäßig – ganz egal, in welche Tonne das Regenwasser zuerst fließt. Die Verbindung erfolgt in der Regel über:
- Verbindungsschläuche oder -rohre,
- Bohrungen auf der gleichen Höhe,
- verschraubte Durchführungen mit Dichtungen.
So entsteht ein geschlossenes System, in dem alle Tonnen miteinander arbeiten.
4️⃣ Die häufigsten Verbindungssysteme – welches passt zu dir?🛜
✔ Verbindung unten (Bodenhöhe)
Die effektivste Variante: Die Tonnen werden im unteren Bereich miteinander verbunden. Das sorgt für einen optimalen Wasserausgleich.
Vorteile:
- gleichmäßiger Wasserstand in allen Tonnen,
- komplette Ausnutzung des Speichervolumens,
- hoher Durchfluss.
✔ Verbindung mittig
Diese Variante bietet sich an, wenn die Tonnen unterschiedlich hoch sind oder vorhandene Anschlüsse genutzt werden sollen. Sie ist ein guter Kompromiss zwischen Aufwand und Funktion.
✔ Verbindung oben (Überlaufprinzip)
Die einfachste Methode: Zuerst füllt sich die erste Tonne, erst bei vollem Füllstand läuft Wasser in die nächste Tonne über.
Das ist besonders einsteigerfreundlich, nutzt das gesamte Volumen aber nicht ganz so effizient wie eine Bodenverbindung.
5️⃣ Welches Zubehör brauchst du?🤔
Für ein sicheres und langlebiges System benötigst du in der Regel:
- Verbindungsschlauch oder -rohr (z. B. 1" bis 1½"),
- Bohrdurchführungen mit Dichtungen für jede Tonne,
- optional Absperrhähne zwischen den Tonnen,
- einen Fallrohrfilter für die erste Tonne,
- einen stabilen, ebenen Untergrund oder Podeste.
Viele Hersteller bieten fertige Verbindungssets an – praktisch, wenn du dir die Einzelwahl ersparen möchtest.
6️⃣ Extra-Tipp: Die erste Tonne immer mit Fallrohrfilter ausstatten 🧫
Damit dein Großspeicher langfristig sauber bleibt, sollte die erste Tonne unbedingt mit einem Fallrohrfilter verbunden werden.
Das hat mehrere Vorteile:
- weniger Schmutz und Blätter im Wasser,
- wesentlich weniger Algenbildung,
- geringere Mückenbelastung,
- sauberes Wasser in allen verbundenen Tonnen.
7️⃣ So groß darf dein Speichervolumen werden – Beispiele 🍃
Ein paar einfache Kombinationen zeigen, wie viel Potenzial ein modulares System hat:
- 2 × 500 L → 1.000 Liter,
- 3 × 500 L → 1.500 Liter,
- 4 × 500 L → 2.000 Liter,
- 2 × 300 L + 1 × 500 L → 1.100 Liter.
So erreichst du problemlos das Speichervolumen eines großen Tanks – aber in deutlich schönerer Optik und mit mehr Flexibilität.
Fazit: Dein eigener Großspeicher für trockene Sommer ☀️
Das Verbinden mehrerer Regentonnen ist die ideale Lösung, um viel Regenwasser zu sammeln, ohne den Garten mit einem einzigen großen Tank zu überladen. Du kannst das System jederzeit erweitern, optimal an die Gegebenheiten deines Gartens anpassen und hast selbst in langen Trockenphasen genügend Gießwasser zur Verfügung.
Ein modulares Regentonnen-System ist damit einer der klügsten Wege, nachhaltig und flexibel Regenwasser zu nutzen.