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Wie du Regenwasser in Trockenzeiten effizient einsetzt ☀️🌦️
Heiße Sommer und lange Trockenperioden gehören in vielen Regionen inzwischen zum Alltag. Gartenbesitzer stehen dann vor der Herausforderung, ihre Pflanzen ausreichend zu versorgen – ohne dabei Unmengen an Leitungswasser zu verbrauchen. Genau hier zeigt sich, wie wertvoll Regenwasser sein kann. Wer es clever einsetzt, kann selbst in trockenen Wochen nachhaltig gießen und seinen Garten gesund halten.
Doch wie nutzt man Regenwasser in Trockenzeiten wirklich effizient? Welche Strategien funktionieren am besten – und worauf sollte man achten? Hier findest du praktische und einfach umsetzbare Tipps, die deinen Garten durch jeden Sommer bringen.
1️⃣ Regenwasser gezielt einsetzen statt „nach Gefühl“ gießen 🫖
In Trockenzeiten ist es wichtig, dass Regenwasser dort eingesetzt wird, wo es am dringendsten gebraucht wird. Statt regelmäßig alle Pflanzen leicht zu gießen, ist es besser, wenige Pflanzen intensiv mit Wasser zu versorgen.
Besonders wichtig sind:
- frisch gesetzte Pflanzen,
- Kübelpflanzen und Hochbeete,
- Gemüsepflanzen wie Tomaten, Zucchini oder Paprika,
- Pflanzen mit großen Blättern und hohem Wasserbedarf.
Ziergräser, Lavendel oder Sedum kommen dagegen deutlich besser mit Trockenheit zurecht – hier kannst du wertvolles Regenwasser einsparen.
2️⃣ Der richtige Zeitpunkt: morgens oder spät abends 🌇🌆
In Trockenperioden ist das Timing entscheidend. Gießt du zur heißesten Tageszeit, verdunstet ein Großteil des Wassers bereits, bevor es an die Wurzeln gelangt.
Ideal ist es:
- früh morgens zu gießen – der Boden ist noch kühl und nimmt das Wasser gut auf,
- oder spät abends – die Verdunstung ist gering und die Pflanzen können über Nacht speichern.
3️⃣ Mulchen: Der Geheimtipp gegen Verdunstung 💦
Eine der einfachsten Methoden, um Regenwasser zu sparen, ist Mulch. Eine Schicht aus Rindenmulch, Rasenschnitt oder Holzhäcksel schützt den Boden vor direkter Sonne und verringert die Verdunstung deutlich.
Eine etwa 5–7 cm dicke Mulchschicht:
- hält die Feuchtigkeit länger im Boden,
- reduziert Unkrautwuchs,
- verbessert langfristig die Bodenstruktur
- und sorgt für insgesamt vitalere Pflanzen.
4️⃣ Regenwasser mit System nutzen – Regentonnen clever verbinden 🛢️
Wer mehrere Regentonnen besitzt, kann sein Speichervolumen deutlich erhöhen – ein großer Vorteil in regenarmen Sommern. Durch das Verbinden mehrerer Tonnen entsteht ein flexibler Großspeicher, der lange Reserven bietet.
Sinnvoll ist es, die Tonnen:
- auf gleicher Höhe aufzustellen,
- mit Verbindungsschläuchen zu koppeln,
- mit einem Fallrohrfilter zu kombinieren
- und den Überlauf gezielt zu leiten.
5️⃣ Tropfbewässerung: Weniger Wasser, mehr Wirkung ?➡️🤓
Eine Tropfbewässerung bringt Regenwasser direkt an die Wurzeln – ohne große Verluste durch Verdunstung oder Sprühnebel. Besonders in Trockenzeiten ist das eine der effizientesten Formen der Bewässerung.
Vorteile einer Tropfbewässerung aus der Regentonne:
- sehr geringer Wasserverbrauch,
- gleichmäßige Feuchtigkeit im Wurzelbereich,
- ideal für Hochbeete und Gemüsebeete,
- oft allein durch Schwerkraft nutzbar – ohne Strom.
6️⃣ Boden verbessern, damit Regenwasser länger gespeichert wird 🍃
Ein gesunder Boden speichert Wasser wie ein Schwamm. In vielen Gärten ist der Boden jedoch verdichtet oder zu sandig – das Regenwasser versickert zu schnell oder fließt einfach ab.
Folgende Zusätze helfen, Wasser besser im Boden zu halten:
- reifer Kompost,
- Rindenhumus oder organisches Material,
- Kokosfasern oder Pflanzenfaserprodukte,
- minscher Anteil an Lavagranulat oder Tongranulat.
So bleibt das Regenwasser länger dort, wo es gebraucht wird – an den Wurzeln deiner Pflanzen.
Fazit: Regenwasser ist in Trockenzeiten wertvoller denn je ☀️
Wer Regenwasser nicht nur sammelt, sondern auch gezielt einsetzt, kann seinen Garten effizient und nachhaltig durch trockene Sommer bringen. Mit der richtigen Gießstrategie, Mulch, Tropfbewässerung und einem gut aufgebauten Boden wird jeder Liter optimal genutzt.
Regenwasser ist und bleibt eines der effektivsten Mittel, um Pflanzen gesund zu halten – besonders, wenn wochenlang kein Regen fällt.